Statements der SPD Rosenheim zur Schließung von Galeria Karstadt Kaufhof

13. März 2023

  • Gabi Leicht, Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim

"Die Schließung von Karstadt Rosenheim ist ein Tiefschlag für die Beschäftigten, die sich immer für diesen Standort engagiert haben, sie ist aber auch ein deutliches Signal für die Stadt Rosenheim.

Wollen wir unsere Innenstadt weiter attraktiv gestalten, so müssen schleunigst alle Möglichkeiten genutzt werden, um die Schließung zu verhindern und gleichzeitig alle baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, dass an diesem Standort weiter vorrangig Einzelhandel betrieben wird.

Die Politik entscheidet nicht über die Interessen von Konzernen und Grundstückseigentümern, aber sie gibt den Rahmen und damit die Richtlinien für die Entwicklung unserer Stadt, dessen sollten wir uns alle bewusst sein."

  • Abuzar Erdogan, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat Rosenheim

„Gelingt es uns nicht, den Standort so zu erhalten, dass er als Menschenmagnet für die Innenstadt dient, droht uns ein Dominoeffekt, der sich bereits durch das Insolvenzverfahren von Peek & Cloppenburg angekündigt hat. Die Folge ist ein schleichendes Innenstadtsterben. Daran kann und darf niemand Interesse haben. Die Lage ist prekär. Wir dürfen keine Zeit verlieren.“

  • Elisabeth Jordan, Stadträtin & Vorsitzende der SPD Rosenheim Stadt

"Die Schließung der Galeria Karstadt Filiale ist für die Einkaufsstadt Rosenheim und für deren Mitarteiter und Mitarbeiterinnen ein schwerer Schlag. Eine Spirale nach unten für Rosenheim muss verhindert werden, deshalb erwarte ich von der Stadt Rosenheim nun Ideen und Konzepte, wie dem Leerstand in der Stadt entgegengewirkt werden kann."

  • Thomas Frank, SPD-Landtagskandidat Rosenheim-Ost & Jonah Werner, Bezirkstagskandidat Rosenheim Ost

"Die angekündigte Schließung der Karstadt Galeria Kauhof Filiale in Rosenheim ist ein schwerer Einschnitt in die innerstädtische Geschäftswelt, für die Beschäftigten das größtmögliche Horrorszenario und eine existentielle Bedrohung. Wochen der Angst, Sorge und gleichzeitiger Hoffnung weichen nun für alle Mitarbeiter:innen der Gewissheit, dass es offensichtlich keine Chance mehr auf Rettung des Standort Rosenheim geben wird. Oberstes Ziel allen politischen und wirtschaftlichen Agierens muss es sein, diesen tiefen Einschnitt für einen Neuanfang zu nutzen, die Innenstadt als Wirtschaftsstandort und dauerhaften Arbeitsplatz zu sichern. Eine künftige Nutzung, die der Wirtschaftsförderung oder innerstädtischen Gewerbenutzung widerspricht muss um jeden Preis ausgeschlossen werden.“