Pop Up Bars am Flussufer

21. August 2026

Die SPD-Stadtratsfraktion Rosenheim bringt gemeinsam mit FDP-Stadtrat Marcus Moga einen Antrag zur Schaffung temporärer Pop-up-Uferbars in Rosenheim ein. Ziel ist es, ausgewählte Flächen entlang von Inn, Hammerbach oder Mangfall zeitweise für gastronomische Konzepte nutzbar zu machen.

„Rosenheim hat mit dem Kulturstrand bereits gezeigt, wie gut Aufenthaltsqualität am Wasser angenommen wird. Dieses Potenzial möchten wir weiterdenken“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD Ricarda Krüger. Der Antrag sieht vor, geeignete Flächen festzulegen sowie einen klaren Rahmen für mögliche Betreiber zu schaffen – etwa hinsichtlich Öffnungszeiten, Lärmschutz oder möglicher Bauformen wie Holzpavillons oder Containerlösungen. Betreiberinnen und Betreiber sollen über ein Interessensbekundungsverfahren gefunden werden. Aus Sicht der Antragsteller bietet das Konzept mehrere Chancen gleichzeitig: Mehr urbanes Leben am Wasser, neue Treffpunkte für junge Menschen, zusätzliche Attraktivität für Besucherinnen und Besucher sowie Möglichkeiten für lokale Gastronomiebetriebe, kreative Konzepte auszuprobieren. „Gerade im Sommer wünschen sich viele Menschen Orte, an denen man unkompliziert zusammenkommen kann – ohne großen Konsumdruck, mit guter Atmosphäre und direkt am Wasser“, so Elisabeth Jordan, die neugewählte Vorsitzende der SPD-Fraktion. Die Pop-up-Uferbars sollen zunächst als Pilotprojekt gestartet werden. Dadurch könne die Stadt Erfahrungen sammeln und das Konzept mit überschaubarem Aufwand evaluieren. Die antragsstellenden Parteien SPD und FDP betonen außerdem, dass Rosenheim als Hochschul- und Kulturstandort von zusätzlichen niedrigschwelligen Freizeitangeboten profitieren könne. Ziel sei kein dauerhaftes Großprojekt, sondern eine flexible und saisonale Ergänzung des bestehenden Angebots in der Stadt.