Mit ihrem Wahlprogramm „Der Rote Faden“ gehen die Jusos Rosenheim-Stadt geschlossen und selbstbewusst in die anstehende Kommunalwahl. Das Programm formuliert eine klare Vision für eine junge, gerechte und solidarische Zukunft in der Stadt Rosenheim und setzt dabei auf konkrete kommunalpolitische Lösungen statt leerer Versprechen. Entstanden ist der „Rote Faden“ in einem intensiven Beteiligungsprozess junger Menschen aus der Stadt und Landkreis und bündelt deren Ideen, Forderungen und Perspektiven.
Inhaltlich deckt das Wahlprogramm zentrale Herausforderungen Rosenheims ab: von bezahlbarem Wohnen über eine soziale und klimafreundliche Mobilität bis hin zu Klima- und Umweltschutz, vielfältigen Freizeit- und Kulturangeboten sowie echter Jugendbeteiligung. Ziel ist es, Rosenheim als lebenswerte Stadt für alle Generationen weiterzuentwickeln – sozial gerecht, ökologisch verantwortungsvoll und demokratisch.
„Der Rote Faden steht für eine klare Haltung: Wir wollen Rosenheim aktiv gestalten und nicht nur verwalten“, erklärt Reka Molnar, Co-Vorsitzende der Jusos Rosenheim-Stadt. „Gerade junge Menschen spüren die Probleme unserer Stadt besonders stark – sei es bei steigenden Mieten, fehlenden Freiräumen oder einer Verkehrspolitik, die zu oft am Alltag vorbeigeht. Unser Programm zeigt, dass es auch anders geht.“
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der kommunalen Verkehrspolitik. Die Jusos Rosenheim-Stadt setzen sich für sichere und gut ausgebaute Radwege, einen attraktiveren und bezahlbaren öffentlichen Nahverkehr sowie mehr Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger ein. Mobilität soll in Rosenheim kein Privileg sein, sondern für alle Menschen unabhängig von Einkommen, Alter oder Wohnort funktionieren. Gleichzeitig verstehen die Jusos die Verkehrswende als wichtigen Beitrag zu mehr Klimaschutz und Lebensqualität in der Stadt.
Auch das Thema Wohnen nimmt breiten Raum im Wahlprogramm ein. Bezahlbarer Wohnraum, soziale Durchmischung und eine Stadtentwicklung, die sich am Gemeinwohl orientiert, sind zentrale Forderungen. Ergänzt wird dies durch klare Positionen zum Klima- und Umweltschutz: von mehr Begrünung im Stadtgebiet über konsequente Klimaanpassung bis hin zum Schutz natürlicher Lebensräume in und um Rosenheim.
Jonah Werner, Co-Vorsitzender der Jusos Rosenheim-Stadt, betont den politischen Anspruch des Programms: „Der Rote Faden ist kein abstraktes Zukunftspapier, sondern ein konkreter Arbeitsauftrag für die Kommunalpolitik. Wir wollen, dass junge Perspektiven in Rosenheim nicht überhört werden, sondern fest in politischen Entscheidungen verankert sind. Jugendbeteiligung darf kein Schlagwort bleiben – sie muss gelebt werden.“
Neben sozialen und ökologischen Fragen setzen die Jusos Rosenheim-Stadt auch auf eine lebendige Stadtgesellschaft. Mehr konsumfreie Räume, bessere Freizeit- und Sportangebote sowie eine vielfältige Kulturlandschaft sollen dazu beitragen, dass sich Menschen in Rosenheim unabhängig von Geldbeutel oder Herkunft begegnen und entfalten können.
Mit ihrem Wahlprogramm laden die Jusos Rosenheim-Stadt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich aktiv mit der Zukunft ihrer Stadt auseinanderzusetzen. Der „Rote Faden“ versteht sich dabei als Angebot zum Dialog und als klare Einladung, Rosenheim gemeinsam gerechter, solidarischer und zukunftsfähiger zu gestalten.